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Reptilien

Australische Bartagamen

(lat. Pogona barbatus)

Sie können eine Länge bis 50 cm erreichen und leben in trockenen, zum Teil felsigen Gebieten in Australien. Die Männchen sind permanente Einzelgänger und dulden keinen Nebenbuhler in seiner Umgebung.

Bei der Balz und bei Revierkämpfen schwillt die Kehlkopftasche, der sogenannte Bart stark an und färbt sich dunkel. Durch heftige Nickbewegung versucht das Männchen dem Weibchen zu imponieren. Das Weibchen legt und vergräbt im Sand bis zu 25 Eier. Die Jungtiere sind auf sich selbst gestellt und ernähren sich hauptsächlich von kleinen Insekten. Als ausgewachsenes Tier nehmen sie dann allerdings überwiegend pflanzliche Nahrung zu sich.

Wasseragame

(lat. Physignatus cocincinus)

Tagaktive baumbewohnende Großechse die hervorragend schwimmt. Die Tiere bilden lockere Gruppen. Verbreitungsgebiet ist Südostasien. Diese Art ist vorwiegend von Südchina bis Vietnam verbreitet. Dort lebt sie im feuchtwarmen, tropischen Tieflandregenwald.

Am häufigsten findet man sie an dicht bewachsenen, fließenden oder stehenden Gewässern. Die Nahrung besteht aus Insekten, kleinen Säugetieren und Jungvögeln. Adulte Tiere nehmen zusätzlich vegetarische Kost zu sich. Das „Winken“ ist eine Drohgebärde der Weibchen, um die Rang-Ordnung innerhalb der Gruppe zu behaupten. Sie legen in einer Grube bis zu 16 Eier ab.

Rotkehlanoli

(lat. Anolis carolinensis)

Der Rotkehlanolis stammt aus Süd-Ost-Amerika, wo er in Laubwäldern zwischen Büschen und Sträuchern zu Hause ist.

Seine Färbung ist in der Regel grün. Die Tiere können allerdings ihre Farbe aufgrund von Temperatur- oder Stimmungsschwankungen sehr schnell in ein braun ändern. Die Unterseite des Körpers ist meist weiß und die Kehlfahne, die bei Erregung aufgestellt wird, ist rötlich gefärbt.

Rotkehlanolis ernähren sich von Insekten, Heimchen und Grillen. Auf eine ausreichende Zugabe von Vitaminen und Calcium muss geachtet werden. Anolis lecken überwiegend Sprühwasser auf.

Diese Tiere werden bis zu 20 cm groß und haben eine Lebenserwartung von 3-5 Jahren.

Jemenchamäleon

(lat. Chamaeleon calyptratus)

Chamäleons gehören zu den Urzeitreptilien. Der älteste fossile Fund hat ein Alter von ca. 26 Millionen Jahren. Die Gesamtlänge des Männchens kann bis zu 47 cm erreichen. Charakteristisch ist der große, imposante Helm, in dem Wasservorräte gespeichert werden. Sie sind kräftig bunt gefärbt.

Bei der Balz werden die Farben leuchtend kräftig und kommen so richtig zur Geltung. Das Weibchen legt 20 bis 50 Eier in eine selbstgegrabene Grube. Nach 168 bis 220 Tagen schlüpfen die Jungtiere und fangen sofort an kleine Insekten mit ihrer langen Zunge zu schießen. Im Erwachsenenalter ernähren sich die Tiere von tierischer und pflanzlicher Kost.

Pantherchamäleon

(lat. Furcifer pardalis)

Das Verbreitungsgebiet des Pantherchamäleons zieht sich quer durch Madagaskar, hauptsächlich im Norden und Osten, mittlerweile aber über die ganze Insel. Auch auf Mauritius und Réunion wurde diese Art eingeschleppt.

Das Pantherchamäleon zählt zu den variabelsten und farbigsten seiner Art, denn die Tiere können fast jede Farbkombination annehmen. Dieses ist abhängig von den Lokalformen, in den vielen Gebieten gibt es jeweils verschiedene Farbgebungen. Bei Pantherchamäleons wird die Herkunft im Namen mit angegeben, wie z.B. Diego Suarez, Ambanja Red/Blue, Nosy Be, Ambilobe, Sambawa.

Männchen sind generell farbenprächtiger als Weibchen und werden deshalb meistens lieber gekauft. Die Erhebung am Kopf (der “Helm”) ist bei Panther Chamäleons nur wenig ausgeprägt.

Sie ernähren sich von Insekten und Babymäusen. Ihr Alter liegt bei 4 Jahren.

Dies ist eine innerartlich sehr aggressive Art und darf einzeln gehalten werden. Sogar der Sichtkontakt zu anderen Tieren muss unbedingt vermieden werden. Nur zur Paarung wird das Weibchen zum Männchen gesetzt, muss aber direkt nach der Paarung wieder das Terrarium verlassen.

Leopardgecko

(lat. Eublepharis macularius)

Verbreitungsgebiet ist Kleinasien bis Indien. Sie leben in Steppen und Halbwüsten und vertragen Temperaturen von bis zu 40 °C. Sie verlassen am Abend ihr Versteck, sind aber dennoch oft tagsüber zu sehen.

Mit schlängelndem Gang machen sie sich dann auf die Suche nach Nahrung. Sie ernähren sich ausschließlich von Insekten und deren Larven. Die Grundfarbe der Nominatfarbe ist gelblich mit vielen schwarzen Punkten. Weibchen legen mehrmals im Jahr 2 Eier in eine selbst gegrabene Grube. Die Jungtiere schlüpfen nach ca. 60 Tagen und haben statt den Farbpunkten, dicke schwarze Querbalken.

Madagaskar Taggecko

(lat. Phelsuma madagascariensi grandis)

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Unterart beschränkt sich auf den Norden von Madagaskar. Dort halten sich die Tiere tagsüber gern an Blattstielen und Blättern der Bananenstauden auf, aber auch in Bäumen und in den Häusern der Einheimischen.

Bei Gefahr können die Tiere auch den Schwanz abwerfen. Verletzungen dieser Art heilen normalerweise problemlos ab. Sie ernähren sich von Heimchen, Grillen und schlecken auch gerne an Bananenbrei. Das Weibchen legt 1 bis 2 Eier in Abständen von 3 bis 4 Wochen in Bambusröhren. Die Jungtiere sind ca. 55 mm lang und schlüpfen nach 55 Tagen.

Standingi

(lat. Phelsuma standingi)

Eine der größten Phelsumenarten überhaupt kommt im südwestlichen Teil von Madagaskar vor. In Dornbuschsavannen und auf Baumstämmen der laubabwerfenden Trockenwälder lebt dieser Taggecko.

Bei einer Gesamtlänge von 26 cm entfällt mehr als die Hälfte auf den Körper. Die Farbe geht von grün bis türkis.
Jungtiere haben eine leichte Tigerung von Kopf bis zum Schwanzansatz. Die Weibchen legen in der Regel 2 Eier, welche sie nicht ankleben wie bei anderen Geckos.

Sie fressen hauptsächlich Insekten und Gliedertiere. Auch kleine Echsen werden nicht verschmäht. Es sind in Gefangenschaft Tiere mit mehr als 20 Jahren dokumentiert.

Chuckwalla

(lat. Sauromalus obesus)

Die Kopf-Rumpf-Länge kann bis zu 40 cm betragen. Chuckwallas leben im Südwesten der USA in felsigen Wüsten und Halbwüsten.

Er hat einen flachen Körperbau und eine sehr faltige Haut. Bei Gefahr flüchtet er in Felsspalten und bläht sich dann sehr stark auf, sodass Fressfeinde ihm nicht habhaft werden. Diese Leguanart gibt keinen Urin ab, die Blase dient ihm als Wasserspeicher. Giftstoffe, die üblicherweise über den Urin ausgeschieden werden, gibt der Chuckwella über die Nase durch niesen ab.

Als reiner Pflanzenfresser ernähren sie sich von Blättern, Gräsern, Blüten und Früchten. Das Männchen imponiert durch Liegestütze und Kopfnicken das Weibchen.

Blauer Felsenleguan

(lat. Petrosaurus thalassinus)

Dieser Felsenleguan lebt in Mexiko in felsigen Gebieten und Halbwüsten, oft senkrecht an Felswänden klebend. Gerne nutzen sie Felsspalten als Versteckmöglichkeit.

Sprünge bis zu 1 Meter und Temperaturen von 45 °C können diese Tiere problemlos bewältigen. Wie viele andere Leguane sind sie in der Lage bei Gefahr den Schwanz abzuwerfen. Die Tiere ernähren sich hauptsächlich von Insekten, wobei pflanzliche Nahrung nicht generell ausgeschlossen wird.

Er kann ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen. Im Alter von 2 Jahren ist er geschlechtsreif und das Weibchen kann bis zu 20 Eier in eine Bodengrube ablegen.

Petrosaurus repens und Petrosaurus thalassinus sind Unterarten und damit eng verwandt. Fast alle Eigenschaften treffen auf beide Arten zu.

Der Blaue Felsenleguan lebt in felsigen Gebieten von Canyons, Gebirgen und Halbwüsten von Mexiko, vorzugsweise in der Nähe von Felsplatten, welche er als Schutz- und Rückzugsräume nutzt. Felsenleguane können Felsen senkrecht entlang laufen. Durch ihren natürlichen Lebensraum in Halbwüsten und Gebirgen sind sie an große Temperaturunterschiede gewöhnt.

Die Grundfärbung ist grau bis blau und auf dem Rücken sind bis zu 4 Querstreifen. Augen und Kehlsack sind leicht gelb bis orange.

Madagaskarleguan

(lat. Oplurus cuvieri)

Die Tiere können eine Länge von 35 cm erreichen und haben eine Lebenserwartung von bis zu 10 Jahren. Sie ernähren sich von Insekten (Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben) aber auch von Blüten und Fruchtbrei.

Die tagaktive Echse ist überwiegend bodenbewohnend. Während der kühlen Jahreszeit hält sie Winterruhe, die etwa drei Monate beträgt. Die Tiere können in Gruppen gehalten werden, allerdings nur mit einem Männchen, da sie ein Revierverhalten haben das in ihrem Einzugsgebiet keine Nebenbuhler duldet.

Diamantschildkröte

(lat. Malaclemys terrapin)

Bis um 1900 wurden diese Schildkröten als Zutaten in Suppen verwendet. Heute stehen Sie unter Schutz! Diamantschildkröten leben in küstennahen Gebieten der USA, wie Flussmündungen, Mangrovensümpfen und Buchten.

Sie bewohnen Brackwasser (eine Mischung aus Meeres- und Süßwasser). So haben Diamantschildkröten an den Augen eine Drüse um überschüssiges Salz, welches sie mit der Nahrung aufnehmen, ausscheiden können. Gefüttert werden Diamantschildkröten mit verschiedenen Seefischen, Krebsen, Schnecken und Muscheln. Pflanzliche Nahrung wird nur bei höheren Wassertemperaturen aufgenommen.

Dreizehen Dosenschildkröte

(lat. Terrapene carolina)

Schon in dem Trivialnamen sind 2 charakteristische Eigenschaften der Schildkröte genannt. Das sind die drei stark ausgeprägten Zehen an den Hinterfüßen. Diese brauchen die Weibchen um meist 2 Eier bis zu 15 cm tief einzugraben und des weiteren kann sich der Panzer bei Gefahr vollständig an der Kopf- und Rückseite schließen. Dieses ermöglicht eine querliegende Hautfalte an der Unterseite des Panzers. Die Dreizehen Dosenschildkröte lebt in lichten Wäldern, auf Feuchtwiesen und in Sumpfgebieten der USA von Texas, Missouri bis Alabama. Die Tiere ernähren sich von Pflanzen und Tieren (Insekten, Schnecken bis zu kleinen Säugetieren)

Kornnatter

(lat. Elaphe guttata)

Die Kornnatter ist eine schlanke elegant wirkende Schlange. Durch die Anordnung ihrer Bauchschuppen wird ein geschicktes Klettern ermöglicht. Am häufigsten kommen hell rötliche bis bräunlich orange Farbvarianten vor. Der Durchschnitt liegt bei ca. 1,20 m aber Ausnahmen bis zu 1,90 m sind möglich.

Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 15 Jahren. Die beiden Geschlechter sind äußerlich kaum zu unterscheiden. Kornnattern sind ungiftige Würgeschlangen. Sie fressen alle Nagetierarten die sie bewältigen können, selbst kleine Vögel, Echsen oder Frösche stehen auf dem Speiseplan. Die Schlangen häuten sich aller 5 bis 8 Wochen.

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