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Schmetterlinge

Die Gruppe der “Geflügelten” wird abermals unterteilt in “Exo-” und “Endopterygota”. Bei “Exopterygota” entwickelt sich das Imago direkt aus der Larve, während bei der Gruppe der “Endopterygota” nach der Larve oder Raupe ein Ruhestadium, die Puppe, dazwischen steht. Der Prozess der Umwandlung von Raupe zur Puppe wird als Metamorphose bezeichnet.

Die Schmetterlinge (Lepitoptera) gehören zu den Insekten der Gruppe der “Endopterygota”. Es sind ca. 160.000 Arten bekannt. Nur 15 Prozent der Arten sind Tagfalter (keulige Fühler). Die weitaus größere Gruppe sind Nachtfalter (fächerartige Fühler, Antennen). Die weitere Unterteilung sind Überfamilien, Familien und Unterfamilien.

Unsere Schmetterlinge im Überblick:

Atlas Seidenspinner

(lat. Attacus atlas)

Atlas Seidenspinner haben die größte Flügeloberfläche aller Schmetterlingsarten. Die Flügelspannweite kann bei einem Weibchen bis 30 cm betragen. Die Männchen sind generell kleiner und erreichen nur Flügelspannweiten bis 22 cm. Somit zählt diese Schmetterlingsart zu den größten auf der Erde.

Dazu steht im Gegensatz die kurze Lebenserwartung als Falter von nur drei bis fünf Tagen. Als Nachtfalter kann er keinerlei Nahrung zu sich nehmen und somit ist seine Lebensenergie sehr eng begrenzt. Innerhalb dieser kurzen Zeit müssen sich die Falter verpaart haben. Auffällig beim Männchen sind die bedeutend stärker ausgeprägten, fächerartigen Fühler.

Raupe:

Die Raupe des Seidenspinners ernährt sich von verschiedensten Pflanzen, Hibiskus, Flieder oder Avocado. Sie erreicht eine enorme Länge von bis zu 10 cm und die Stärke eines Daumens. Am ganzen Körper hat die Raupe fleischige stachelförmige Auswüchse und ist weiß gepudert. Während der Wachstumsphase häutet sie sich bis zu fünfmal. Frisch gehäutet wird die alte Haut gleich mit gefressen. Vor der Verpuppung spinnt sich die Raupe in einem Kokon ein, welcher in einem Blatt getarnt ist. Die Fadenlänge des Seidenfadens kann eine Länge von bis zu 10 km erreichen. Aus dem Seidenfaden des Seidenspinners wird die Fagaraseide gewonnen.

Bambusfalter

(lat. Eryphanis polyxena)

Dieser schöne Falter hat tiefviolett irisierende Flügel mit schwarzen Rändern. Die Weibchen sind größer als die Männchen, weisen aber anstatt der leuchtenden violetten Färbung nur einen leichten blauen Schimmer auf. Auffällig sind an der Unterseite die großen Augenflecken auf den Hinterflügeln. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Guatemala bis in das Amazonasgebiet. In diesen Gebieten des Regendwaldes ist er bis auf eine Höhe von 1200 Metern zu finden.

Er ist ein sogenannter dämmerungsaktiver Tagfalter. In der Dämmerung, Morgens und Abends fliegt er in größerer Gruppierung auf Lichtungen. Die Flügelspannweite beträgt zehn bis zwölf Zentimeter.

Bananenfalter

(lat. Caligo memnon)

Die Raupe wächst relativ langsam und lebt an Heliconia- (verwandte Banane), Marantacea- und Cyclanthacea-Gewächsen. Erwachsene Raupen sind stachlig und für Vögel ungenießbar. Die ungewöhnlich großen Raupen haben eine harte Kopfkapsel. Sie scheiden eine Substanz aus, die selbst eine Kolonne Wanderameisen fernhält. Sie gehören zu der Familie der Brassoliden.

Sie sind von Mexiko bis zum Amazonasgebiet verbreitet und leben in Tieflandregenwäldern und ländlichen Gegenden. Ihre Augenflecken auf der Unterseite ihrer Hinterflügel, die wie Eulenaugen aussehen, haben eine abschreckende Wirkung auf ihre Feinde.
Sie fliegen überwiegend im Morgengrauen und in der Abenddämmerung. Ihre Hauptnahrungsquelle ist der Saft von faulen Früchten.

Blauer Pfau

(lat. Papilio polymnestor)

Dieser Falter wurde erstmals 1775 beschrieben. Er hat viele Unterarten und ist sowohl in den Wäldern aber auch in den Parks und Gärten in Indien und Sri Lankas häufig zu treffen. Trotzdem er zu den „Schwalbenschwänzen” gehört, fehlen die typischen geschwärzten Hinterflügel. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 13 cm. Während bei Männchen die Hinterflügel eine silbergraue Zeichnung aufweisen, ist diese beim weiblichen Geschlecht häufig blasser und gelblich.

Er ist ein guter Flieger und legt Strecken über größere Weiten zurück. Die Raupen ernähren sich von Pflanzen der Familie Rutaceae (Rautengewächse).

Braune Segler

(lat. Parthenos sylvia)

Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich in Südostasien – von Indien bis Neuguinea. Die Farbe der Schmetterlinge unterscheidet sich in den einzelnen Regionen. Neben braun, grün und blau gibt es auch Exemplare die orange aufweisen. Die weißen Flecken sind transparent, ihnen fehlen die farbigen Schuppen. Parthenos sylvia ist ein Waldbewohner und fliegt in den Wipfelbereichen der Bäume. Oft versammeln sich große Schwärme um an Flussufern oder Sandbänken Feuchtigkeit aufzunehmen.

Die Raupe des Falters ist grün bis gelblichbraun mit dunkelpurpurnen Stacheln und frisst unter anderem Adenia palmata.

Der Monarch

(lat. Danau plexippus)

Dieser schwarzorangefarbener Falter ist in den tropischen und subtropischen Gebieten der ganzen Welt verbreitet. Er gilt als das bekannteste Beispiel für Schmetterlingswanderungen. Der Monarch wandert von Mexico bis nach Kanada und die Herbstgeneration wandert dann wieder zurück, um in riesigen Gruppen in mexikanischen Wäldern zu überwintern.

Raupen ernähren sich von Asclepiaspflanzen. Da diese Pflanzen Giftstoffe enthalten, welche die Raupe unter der Haut speichert, sind diese und auch die Falter für Fressfeine ungenießbar. Die Blüten sind sehr nektarreich und dienen den Schmetterlingen als ergiebige Nahrungsquelle.

Vor dem Rückflug legen sie Fettreserven an um diese gewaltige Strecke zu bewältigen.

Gewöhnliche Eierfliege

(lat. Hypolimnas bolina)

Eine häufige vorkommende Schmetterlingsart in der Indo-Australischen Faunaregion. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Australien und den gesamten indonesischen Raum, bis zu teilen des östlichen afrikanischen Kontinents. Er ist ein gutes Beispiel für das Phänomen Geschlechtsdimorphismus. Das bedeutet, dass Männchen und Weibchen unterschiedliche Flügelzeichnungen aufweisen.

Die Raupen sind nicht sehr wählerisch und fressen an Gewächsen der Familien Acanthus-, Malven- und Brennnesselgewächsen. Das Weibchen legt kleine, hellblaue Eier auf die Futterpflanze ab.

Großer Aurorafalter

(lat. Hebomola glaucippe)

Der asiatische Aurorafalter ist in den Gebieten Japan, China bis nach Malaysia vertreten. Dieser Weißling hat leuchtend orangefarbene Flügelspitzen. Die weißen Flächen der Vorder- und Hinterflügel sind bei dem Weibchen mehr oder weniger stark schwarz umrandet. Die Weibchen bevorzugen bewaldetes Gelände.

Diese Schmetterlingsart bringt in ihrer Heimat zwei Generationen pro Jahr hervor. Die Generation in der Regenzeit ist in der Form größer als ihre Artgenossen in der Trockenzeit. Die Wirtspflanzen der Raupen sind verschiedene Capparisarten.

Goldener Hekale

(lat. Heliconius hecale)

Er lebt in Süd-Mittelamerika, bis in den Süden der USA. Er hat keinen bestimmten Landschaftstyp, bevorzugt aber Wiesengelände bis hin zum tropischen Regenwald. Sie ernähren sich von Pollen, aus denen sie Aminosäuren gewinnen, wovon sie bis zu 9 Monate am Leben bleiben.

Die Eier dieser Art werden an Passionsblumen abgelegt. Die Raupe lebt an mindestens 4 verschiedenen Passions- Blumenarten. Als Schmetterling ist er ein guter Flieger und legt weite Strecken zurück.

Himmelsfalter

(lat. Morpho peleides)

Zu Hause ist dieser Falter in Mittelamerika, Kolumbien und Venezuela. Das Auffallende sind die Innenseiten der Flügel. Sie gaben ihm auch den Deutschen Namen „Himmelsfalter“ Im Ruhestadium und bei der Nahrungsaufnahme sitzen diese Schmetterlinge mit zusammengefalteten Flügeln da. Auf den Flügelunterseiten ist eine Reihe von braunen Augenflecken zu sehen. Sie dienen der Abschreckung seiner Feinde aber auch der Tarnung. Die schillernden Innenseiten der Flügel zeigen die Falter nur, wenn sie in Balzstimmung sind und ihre Partner damit locken wollen.

Die Raupe ernährt sich von den Blättern des Puderquastenstrauches.

Indisches Blatt

(lat. Kallima inachus)

Vorkommen in Indien, Pakistan, Burma, China und Taiwan. Sie leben im Regenwald in sonnenreichen Gebieten in der Nähe von Flussufern. Die Flügelunterseiten ähneln verblüffend einem trockenen Blatt inklusive Mittelrippe. Aus diesem Grund werden die Kallima Arten auch als Blattschmetterlinge bezeichnet. Die Tarnung ist nahezu perfekt. Speziell auf Laubbäumen ist dieser Falter kaum zu erkennen.

Die Tarnung ist ein wichtiger Schutz vor seinen Fressfeinden. Die Innenseite der Flügel ist oft blau schillernd mit einem orangenfarbenen Band. Diese Schmetterlinge ernähren sich hauptsächlich von den Säften faulender Früchte.

Julia Falter

(lat. Dryas julia)

Der Falter ist auffällig orangefarbig. Die Farbe ähnelt einer Kerzenflamme, deshalb wird er auch als „Die Flamme“ bezeichnet. Sein Verbreitungsgebiet ist Süd- und Mittelamerika bis Texas und Florida. Er lebt bevorzugt im tropischen Wald, ist aber auch häufig in Gärten diesen Regionen anzutreffen. Sehr gerne wird der Nektar der Lantanen genommen. Das Weibchen legt die länglichen Eier aufrecht und einzeln an verschiedene Passionspflanzen.

Die Raupen, bis vier Zentimeter lang, sind stachelig. Die Puppe trägt zwei metallisch glänzende Flecken, welche im Sonnenlicht glänzen.

Kleiner Postbote

(lat. Helconius erato)

Der Helconius erato ist vorwiegend in Nord- und Südamerika verbreitet und ernährt sich vom Saft faulender Früchte. Von dieser Art gibt es eine sehr große Zahl von Unterarten und Farbvariationen. Das macht diesen Schmetterling für sehr viele Sammler interessant. So besitzen die Sammler meistens mehrere Schaukästen um die Farbenvielfalt dieser Schmetterlingsart zu dokumentieren. Durch diese Pracht der umfangreichen Farbnuancen kann man einzelne Arten nur an den unterschiedlichen Puppen auseinanderhalten.

Die Puppen von Heliconius erato weisen zwei „Hörner“ auf. Die Raupe frisst an vielen Passiflora-Arten.

Kolibrifalter

(lat. Graphium sarpedon)

Verbreitet ist er im gesamten ostasiatischen Raum von Japan über Koreas, Burma, Thailand bis nach Australien. Sein Lebensraum erstreckt sich vom Flachland mit offenem Gelände bis in die Gebiete des tropischen Regenwaldes. Als Nahrung bevorzugt er den Nektar aus Blütenpflanzen wie dem Wandelröschen. Er ernährt sich aber auch von der Feuchtigkeit in Dung und sucht in Schmutzwasser nach Mineralstoffen.

Seine Raupe frisst bevorzugt am Zimtbäumchen, ist aber bei der Auswahl der Futterpflanze nicht wählerisch. Die Weibchen legen ihre Eier an Pflanzen aus fünf Familien, unter anderem Myrtaceae und Lauracea.

Königs Page

(lat. Papilio thoas)

Dieser exotische Schwalbenschwanz hat ein riesiges Verbreitungsgebiet, welches sich über den gesamten südamerikanischen Kontinent, von Mexico bis in die südlichste Spitze von Südamerika erstreckt. Er gehört somit zur neotropischen Faunaregion. Mit einer Flügelspanne von 12 bis 14 cm zählt er zu den größten exotischen Schwalbenschwänzen.

Beide Geschlechter haben identische schmale Flügelformen und Farben. Der Körper ist gelb mit einer braunen Grundfärbung. Die gelbliche Farbe entsteht durch Pigmentanteile (verblassen im Alter) in den Schuppen der Flügel.

Leoparden Netzflügler

(lat. Cethosia cyane)

Der „Leoparden – Netzflügler“ stammt aus dem Indo – Australischen Raum. Seine Heimat erstreckt sich von Südchina bis nach Australien, einschließlich der Inselgruppen Indonesiens und Neuseeland. Die Flügelspannweite beträgt fünf bis sieben Zentimeter. Die Schmetterlinge sind auffällig gefärbt, das heißt, sie tragen eine Warntracht. Damit signalisieren die Falter, dass sie für ihre Fressfeinde ungenießbar sind.

Ihre Flügeloberseite ist leuchtend rot bis rotbraun und besitzt eine weiße Binde auf den Vorderflügeln. Weibchen sind in ihrer Farbgebung meist etwas blasser. Die Unterseite ist wesentlich beeindruckender als die Oberseite.

Limetten Schwalbenschwanz

(lat. Papilio demoleus)

Die Heimat von Papilio demoleus erstreckt sich von den Philippinen über China, Burma bis nach Afghanistan und Australien. Die Flügelspannweite beträgt 8 bis 9 cm. Die Grundfarbe ist schwarz und seine Flügel sind mit gelben Flecken übersät. Papilio demoleus gehört zu der Familie der Papilionidea Ritterfalter.

Seine Raupen können in Zitrusplantagen große Schäden anrichten. Durch Menschen angelegte Monokulturen sind auch für diese Raupen ideale Futterstellen. Als Schmetterling ist er ein sehr guter Flieger und legt beträchtliche Strecken zurück.

Mittelamerikanischer Schwalbenschwanz

(lat. Papilio cresphontes )

Dieser Schmetterling ist in Nord- und Südamerika verbreitet. Er gehört zur Familie der Papilionidae (Schwalbenschwänze). Seine Nahrung ist der Nektar verschiedener Blüten und der Saft der aus frischem Dung tritt. Die Raupe des Papilio cresphontes frisst an Zitrusgewächsen.

Neon Schwalbenschwanz

(lat. Papilio palinurus)

Zu Hause ist dieser Schwalbenschwanz in Malaysia, Indonesien und Burma. Er lebt in gebirgigen Gegenden der Inseln. Dieser Schmetterling kann Flügelspannweiten von bis zu 10 cm erreichen. Mit den Farben schwarz und grün passt er sich ausgezeichnet der Umgebung an. Selbst das leuchtende Grün ist in seinem Umfeld im Farbenspiel mit der Sonne eine gute Tarnung.

Dabei dürfte er eigentlich gar nicht grün aussehen, denn er besitzt keine grünen Pigmente. Die Flügelschuppen besitzen jedoch winzig Grübchen, in denen der Boden gelb und die Seitenwände blau gefärbt sind. Unsere Augen trennen beide Farben nicht und sehen dies als grün.

Scharlachroter Ritter

(lat. Papilio rumanzoivia)

Er ist ein großer, auffälliger Schmetterling aus dem Indo-Asiatischen Raum. Die beiden Geschlechter unterscheiden sich in ihrer Farbe. Die Weibchen treten in zahlreichen verschiedenen Farbvariationen auf, während die Männchen nur in einer Farbe vorkommen. Ihre schwarzroten Farben signalisieren Warnfarben, als Schutz vor Insektenfresser.

Die Eier der Papilio rumanzoivia sind gelb und rund. Das Weibchen legt sie einzeln auf die entsprechende Futterpflanzen der Raupen und die Puppen passen sich zur Tarnung vor Fressfeinden der Umgebung an. Sie sind bis 4cm lang, können grün wie ein Blatt oder braun wie ein Ast sein.

Schein Schwalbenschwanz

(lat. Papillo dardanus)

Sein Verbreitungsgebiet ist Gesamt-Afrika und Madagaskar. Männchen haben hellgelbe, schwarzumrandete Flügel. Die „Schwalbenschwänze“ sind deutlich ausgeprägt. Männchen sehen im gesamten Verbreitungsgebiet gleich aus. Das Weibchen, wie in der Abbildung zu sehen, ist schwarz mit großen weißen Flecken. Sie ahmt verschiedene giftige Schmetterlinge, in nicht weniger als 100 verschiedenen Formen, nach.

Die Schmetterlingsart ist ein Paradebeispiel für „Mimikry“ also der Nachahmung anderer Tierarten. Die Wirtspflanzen der Raupen sind Clausena und Citruspflanzen.

Waldgeist

(lat. Greta oto)

Greta oto ist von Panama bis Mexiko verbreitet. Er ist sehr schwierig zu beobachten, da seine Flügel transparent sind. Nur die Flügelspitzen sind weiß. Dadurch entsteht ein faszinierendes Flugbild. Greta oto ist ein sehr aktiver Flieger und legt am Tag bis zu 15 Kilometer zurück. Der Falter ernährt sich hauptsächlich von Faulsäften aus Obst und Dung. Die Schmetterlingsweibchen legen die winzigen Eier einzeln auf die Wirtspflanze.

Die hellgrüne Raupe ist stachellos und ernährt sich von verschiedenen Cestrum Arten (Hammersträucher).

Weiße Baumnymphe

(lat. Idea leuconoe)

Verbreitet ist die Weiße Baumnymphe in Süd-Ostasien von China, Malaysia bis auf einige indonesische Inseln. Der Schmetterling lebt in dichten Regenwäldern. Die Wirtspflanze der Raupe ist Tylophora. Es ist eine Heilpflanze aus Indien. Der Wirkstoff Alkaloid ruft unter anderem Erbrechen hervor. Dieses Gift speichert die Raupe unter der Haut als Schutz gegen das Gefressenwerden. Bei der Metamorphose gibt die Raupe diese Eigenschaft an den Schmetterling weiter.

Idea leuconoe ist kein guter Flieger, aber er nutzt die energiesparende Art des Gleitfluges.

Zebrafalter

(lat. Heliconius charitonius)

Das Vorkommensgebiet erstreckt sich von den Everglades von Florida bis Mittelamerika und den Norden von Südamerika. Den Volkstümlichen Namen erhielt der Schmetterling durch seine streifenförmige Maserung. Die Falter ernähren sich von Nektar aus Blüten. Dabei sammeln sie unbewusst den Blütenstaub und Blütenpollen mit auf, der sich an den Saugrüssel festsetzt. Mit einem Enzym wird dieser mehrmals am Tage gelöst und mit dem Saugrüssel, ähnlich wie mit einem Strohhalm, aufgesogen. Durch diese zusätzliche Nahrung verlängert sich die Lebenserwartung um einige Wochen.

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